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| Phototherapie (NB-UVB, PUVA) |
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Waldmann UV 800 zur Durchführung der PUVA
Funktion: Anwendung von UV-Licht mit und ohne zusätzliche Photosensibilisatoren bei entzündlich bzw. immunologisch begründeten Hautkrankheiten.
Schmalband-UVB (311nm)Funktion: drastische Reduzierung der Langerhans Zellen in der Epidermis als hauptsächliche anti-inflammatorische und juckreizstillende Wirkung. Die Kolonisierung mit Bakterien wird reduziert, die Barrierefunktion der Haut verbessert. zu bedenken: Haare vermindern die Wirksamkeit und deshalb müssen die betroffenen Areale kurz geschoren werden. Es sind häufige Sitzungen notwendig (3-5x/Woche, 20-30 gesamt). Vorteile: keine Sedation nötig, gute Verträglichkeit, kurze Bestrahlungszeiten, auch bei Juckreiz unbekannter Genese, keine Medikamenteneinnahme zusätzlich. Hauptindikation: atopische Dermatitis mit sekundärer Pyodermie , Urtikaria, idiopathischer Pruritus, z. B. beim Pruritus im Kopf-Hals-Bereich der Katze Photochemotherapie (PUVA)Funktion: Psoralen als Photosensibilisator, systemisch oder topisch verabreicht, verstärkt die antiinflammatorische und antiproliferative Wirkung von UV-A. Die Mastzellen in der Haut werden reduziert. Maßnahmen: Scheren der Haare nötig, erhöhte Lichtempfindlichkeit im Sonnenlicht, mögliche gastrointestinale Nebenwirkungen bei systemischer PUVA Vorteile: weniger Bestrahlungen notwendig (3x/Woche), gute Wirksamkeit bei therapieresistentem atopischen Ekzem, keine Sedation nötig Hauptindikation: atopisches Ekzem, kutane T-Zell-Lymphome (Mycosis fungoides), Hyperkeratosen
BEISPIEL FÜR DIE ANWENDUNG DER SYSTEMISCHEN PUVA BEIM HUND:
Hund mit Mycosis fungoides (epitheliotropes Lymphosarkom) vor der PUVA-Anwendung Nahaufnahme: Haut stark gerötet, hochgradig schuppig, mit vielen Pusteln
MF 5 Wochen nach PUVA 3x pro Woche: die Haare wurden geschoren, damit das UV-Licht die Hautoberfläche erreicht. Schuppen, Pusteln und Juckreiz völlig unter Kontrolle |







